Ästhetische Chirurgie – wenn die Nase zum Störfaktor wird

Ästhetische Chirurgie und plastische Chirurgie beschäftigen sich unter anderem auch mit der Korrektur von Nasen. Hinter dem Titel “Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie” verbirgt sich geprüfte und vertrauenswürdige Qualität. Der Weg dahin ist lang: Nach einem Studium der Humanmedizin schließt sich eine noch einmal vier Jahre dauernde Facharztausbildung an, verbunden mit einer Vielzahl an praktischer Erfahrung sowie theoretischem Wissen.

Was landläufig als Schönheitschirurgie bezeichnet wird, hat eine weitaus größere Dimension. Denn plastische Chirurgie und ästhetische Chirurgie beschäftigt sich über die Schönheitschirurgie hinausgehend mit der Wiederherstellung von Körperformen und Körperfunktionen insbesondere nach Unfällen, Verbrennungen oder auch schweren Operationen sowie bei angeborenen Fehlbildungen.

Ästhetische Chirurgie – gute Gründe für eine Nasenkorrektur

Die ästhetische Chirurgie bezeichnet die Nasenkorrektur auch als Rhinoplastik. Auch wenn eine Nasenkorrektur in vielen Fällen aus rein ästhetischen Gründen geschieht, besteht doch in vielen Fällen eine medizinische Notwendigkeit, beispielsweise aufgrund von Atembeschwerden.

Neben einer medizinischen Indikation wird bei einer Nasenkorrektur oftmals ein zu hoher Nasenrücken verkleinert, die Nasenspitze angehoben, beide Nasenflügel verfeinert oder auch das Knochengerüst schmaler gestaltet. Handelt es sich um eine schiefe Nase, so liegt das zumeist an einer Fehlstellung der Nasenscheidewand, die auch verantwortlich für eine beschwerliche Nasenatmung sein kann.

Ästhetische Chirurgie und der beispielhafte Ablauf einer Nasenkorrektur

Zunächst werden die Schleimhäute mit einem gefäßverengenden Mittel benetzt, um die Blutungsneigung zu reduzieren. Mit sehr feinen und für Nasenplastiken entwickelten Instrumenten macht sich der behandelnde Arzt an die Arbeit. Die ästhetische Chirurgie kommt nicht nur bei der Nasenkorrektur mit kleinen Schnitten aus. Durch Ablösen der Haut und der Schleimhäute wird das Gerüst aus Knorpeln und Knöchelchen freigelegt und die überschüssigen Bereiche werden vorsichtig abgetragen.

Wurde eine Nase aufgrund einer Verletzung schief, müssen zunächst sämtliche Fehlstellungen im Knochen- und Knorpelgerüst gelöst und anschließend in die korrekte Position verbracht werden. Sind alle Arbeiten erledigt, werden die Schleimhäute wieder positioniert und mit einem sich selbst auflösenden Faden vernäht. Für ausreichende Stabilität sorgen Röhrchen, Silikonschienen und Salbengaze in den inneren Nasengängen.

Anschließend wird die Nase mit einer Kunststoffschiene ummantelt. Nasenoperationen werden regelmäßig in Vollnarkose mit einem Klinikaufenthalt von einem Tag bis zu einer Woche ausgeführt, wobei bei einigen Korrekturen eine örtliche Betäubung ausreicht. Ihr Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie wird Sie über den genauen Ablauf und die Risiken einer Behandlung aufklären.

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