Der perfekte Kindergeburtstag - wer kommt, wann geht’s los, was gibt’s geschenkt?

Sind in den ersten 2-3 Lebensjahren die Kindergeburtstage eher ausgesprochene Erwachsenen-Veranstaltungen (auf denen der Sprössling beglückwünscht und beschenkt und ansonsten viel Kaffee getrunken wird), wird spätestens mit dem Besuch einer Betreuungseinrichtung das Thema wirklich interessant. Denn wenn im Kindergarten gefeiert wird und die ersten Einladungen von Freunden ins Haus flattern, dauert es gar nicht mehr lang bis Junior eine eigene Party möchte. Und dann? Nicht verzweifeln! Mit ein bisschen Planung überstehen auch Eltern, Wohnung oder Garten den Spaß relativ unbeschadet.

Der erste Schritt: Die Einladung

Keine Feste ohne Gäste, aber wer soll kommen? Und vor allem - wie viele? Die praktische Idee, am Ehrentag sowohl Großeltern, Freunde und Verwandte gleichzeitig einzuladen scheitert oft schon an den räumlichen Möglichkeiten. Zudem ist eine gemütliche Familienfeier zwischen mehreren partywütigen Kindern nur bedingt möglich, und diese fühlen sich wiederum durch die Überzahl an Erwachsenen schnell gestört. Es empfiehlt sich, einfach zweimal zu feiern. Auch wenn es erst einmal aufwändiger klingt, minimiert sich der Stress für die „Veranstalter” doch erheblich. Vielleicht kann man mit Oma, Opa und Co. einfach einen schönen Ausflug machen zu einem speziell für das Geburtstagskind interessanten Ziel und diesen vielleicht mit einem Besuch in der Eisdiele kombinieren? Das Fest mit den kleinen Freunden wird sich wohl bis mindestens zum Schuleintritt in den eigenen vier Wänden abspielen. Als Faustregel kann man sagen: Die Zahl der Gäste entspricht jener auf der Geburtstagstorte. Zum 4. kommen also vier Gratulanten, zum 5. dann fünf und so weiter. Wenn das Kind jedoch die Zahl von sich aus auf weniger beschränken möchte, sollte man keinesfalls auf der Einhaltung dieser Regel bestehen.

Wann feiern wir denn endlich?

In den seltensten Fällen findet das Fest am eigentlichen Geburtstag statt, überwiegend wird es auf ein folgendes Wochenende verlegt. Optimal sind Samstage, da sich alle Beteiligten am Sonntag noch einmal von der Feierei erholen und die Ereignisse in Ruhe Revue passieren lassen können. Oft wird zur Kaffeezeit geladen, und nach dem Abendessen klingt die Party langsam aus. Theoretisch spricht aber auch nichts gegen ein zünftiges Geburtstagsfrühstück, eventuell kombiniert mit einem Grill-Mittagspicknick im Freien. Diese Variante lässt sich natürlich nur sommers in Garten oder Park verwirklichen. Das Highlight ist unbestritten eine Geburtstagsübernachtung. Die Kinder erscheinen vor dem Abendessen, freuen sich vielleicht auf eine Nachtwanderung oder einen Gruselabend, schlafen voraussichtlich recht wenig und kichern beim Frühstück einfach weiter. Hierbei ist es wohl ratsam, nicht all zu viele Gäste einzuladen, auch sollten diese schon ohne Probleme „Fremd-Übernachten” können. Die Eltern der kleinen Gäste schätzen diese Variante sicherlich auch.

Geschenke, Geschenke !!!

Das Allerbeste am Geburtstag sind natürlich die Geschenke. Ab einem gewissen Alter - meist zwischen 3 und 5 - entwickeln Kinder erstaunlich präzise Wünsche. Man muss diesen natürlich nicht uneingeschränkt nachgeben. Es ist ratsam, langfristig zu beobachten, was nur als schneller Begehr auftaucht, bald wieder verschwindet oder von immer wiederkehrenden Herzenswünschen verdrängt wird. Um Dopplungen und Unsinniges zu vermeiden, sind unbedingt Absprachen innerhalb der Familie angebracht. Viele Spielwarengeschäfte erstellen gern sogenannte Wunschtische, auf denen die favorisierten Dinge platziert und von den Gästen gesehen werden können. Diese treffen dann ihre Wahl und können sicher sein, das Richtige zu schenken. Aber Achtung: Wie so oft gilt auch hier: Weniger ist mehr!

Kindergeburtstag: Das richtige Geschenk für Kinder

Kindergeburtstag: Das richtige Geschenk für Kinder

Eine Frage, die sich Eltern, Freunde und Verwandte immer wieder stellen, wenn ein Kindergeburtstag ins Haus steht: Was schenkt man nur dem oder der  Kleinen? Liebevolle Kreativität und eine Portion Einfühlungsvermögen gehören bei der Wahl des Geschenks immer dazu.

Was ist kein gutes Geschenk?

Jedes Jahr müssen sich Mütter, Väter, Großeltern, Onkel und Tanten mit der gleichen Frage auseinandersetzen: Was soll man dem Nachwuchs bloß schenken? Das Geschenk muss in jedem Fall gelungen sein, denn schließlich will man an dem großen Tag strahlende Kinderaugen sehen und keine enttäuschten Gesichter.

Beobachtet man ein Kind intensiv, wird man schnell bemerken, welches seine Herzenswünsche sind. Diese Variante trifft den Geschmack oftmals besser, als wenn der Sprössling kurz vor dem Fest nach seinen Wünschen gefragt wird. Oftmals können die Kinder gar nicht so konkret ihren Wunsch nennen, oder die Ideen unterliegen gewissen Modeerscheinungen, die schon morgen wieder vorbei sein können. Vielfach wird auch nur der Wunsch nach Spielsachen geäußert, die der Freund oder die Freundin kürzlich bekommen haben und die das Kind im Augenblick gern selbst hätte. All dies sind Faktoren, die nur allzuschnell dazu führen, dass das neue Spielzeug binnen kürzester Zeit ungenutzt im Schrank liegt und lediglich noch als Staubfänger dient.

Das richtige Geschenk finden

Hat man den Wunsch des Kindes durch Beobachtung oder durch einfaches Kennen des Kindes ermittelt, ist es immer gut, wenn man bei der Erfüllung auch praktische und wichtige Elemente einbindet. Das können beispielsweise Computerspiele sein, die neben dem Unterhaltungswert auch Lerninhalte mitbringen.

Generell sind auch Geschenke, die die allgemeine Entwicklung des Kindes fördern, zu empfehlen. Baukästen oder Geschicklichkeitsspiele sind unter anderem hervorragend dazu geeignet, die Feinmotorik des Kindes zu trainieren.

Verschiedene klassische und zeitgenössische Brettspiele kommen immer gut an und fördern zudem das aktive Zusammenleben der gesamten Familie. Der Einzelhandel spezialisiert sich auf diese immer weiter anwachsende Sparte und kann in diesem Zusammenhang besonders gut beraten.

Auch wenn man dem Kind ein solches Spiel erst näher bringen muss, wird sich doch schon nach kurzer Zeit großer Spaß einstellen. Im Handumdrehen wird ein Spiel dann zum Selbstläufer und der Nachwuchs wird es auch mit seinen Freunden spielen wollen.

Fazit

Das richtige Geschenk für ein Kind zu finden ist immer wieder eine Herausforderung. Auf der einen Seite möchte man den Nachwuchs keinesfalls mit dem falschen Geschenk enttäuschen, auf der anderen Seite möchte man aber auch verhindern, dass das Geschenk schon nach kurzer Zeit nicht mehr genutzt wird, weil andere Dinge interessanter geworden sind.

Das Kind und dessen Wünsche genau zu kennen ist wohl die beste Medizin. Beobachtet man das tägliche Verhalten, wird auch schnell klar, welche Wünsche das Kind hat. Kombiniert mit nützlichen Eigenschaften lässt sich so schnell das ideale Geschenk finden.

HDTV Sender in Deutschland

Auch in Deutschland finden immer mehr HDTV-taugliche Flachbildschirme den Weg in die Wohnzimmer. Wo gestern noch ein klobiges Röhrenfernsehgerät stand hängt heute ein moderner Flachbildschirm mit großem Bilddurchmesser an der Wand. Mit “HD ready” und “Full-HD” wird der Kunde konfrontiert, letztendlich entscheidet jedoch wie immer Preis und Anspruch.

Doch alleine ein HDTV-fähigen Fernseher reicht nicht aus um auch hochauflösenes Fernsehen zu sehen. Auch die Fernsehsender müssen im HDTV-Standard senden und das Filmmaterial muss auch entsprechend aufgezeichnet worden sein. Leider ist in Deutschland die Anzahl der verfügbaren Sender im HDTV-Standard noch recht überschaubar. Vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender halten sich noch sehr zurück. Erst für die Olymischen Winterspiele 2010 in Vancouver hat man angekündigt, in dauerhaften HDTV zu senden. Unsere Europäischen Nachbarn sind da nicht so zurückhaltend. In Österreich gibt es bereits heute “ORF HD”, ein HDTV-Ableger des Kanals “ORF 1″. Die Schweiz bietet ebenfalls schon einen HDTV-Kanal an, er nennt sich “HD Suisse”, beides sind öffentlich rechtliche Anbieter. In Deutschland hat die Vorreiterrolle im Free-TV HDTV eindeutig der Sender AnixeHD übernommen. Der Sender hatte dieses Jahr sogar Übertragungen der olympischen Spiele aus Beijing gesichert, die Resonanz war sehr gut. Ansonsten gibt es in Deutschland noch Arte HD, ein HDTV-Ableger des deutsch-französischen Kultur-Kanals Arte. Der Kanal ging im Sommer 2008 auf Sendung.

Beim deutschen Pay-TV Anbieter Premiere finden Sich 2 kostenpflichtige HDTV-Kanäle in der Programmpalette. “Premiere HD” ist ein Spielfilmkanal und “Discovery HD” ein Dokumentationskanal. Beide Kanäle können im HDTV-Paket bei Premiere abonniert werden.

Bleibt also abzuwarten, wie sich die Landschaft der HDTV-Sender in Deutschland weiterentwickelt. Zu Weihnachten 2008 wird die nächste HDTV-Testausstrahlung von Einsfestival gemacht. Ansonsten bleibt nur zu hoffen, das weitere Sender folgen werden. Es wäre wirklich wünschenswert für alle Käufer von entsprechenden Fernsehgeräten, denn was nützt der beste Fernseher, wenn das passende Eingangssignal nicht vorhanden ist.

Weihnachten in England

Das gemütliche Knistern des Kaminfeuers, selbstgestrickte Strümpfe am Kamin, Plumpudding und Truthahn auf dem reichlich gedeckten Tisch:

Weihnachten in England

ist ein wenig anders als in den etwas südlicher gelegenen Gebieten Europas. Jedoch geht es bei den Briten zur ansonsten doch besinnlichen Weihnachtszeit auch ganz schön ausgelassen zu.

Mistelzweige, Plumpudding und Feuerwerkskörper

Zur Weihnachtszeit dekorieren die Engländer ihre Räumlichkeiten und Tische mit Lorbeer, Stechpalmen, Papiergirlanden und vor allem Misteln, die sie dem Glauben nach vor bösen Geistern schützen sollen. Weihnachtskarten werden auf den Kaminsims gestellt oder auf Leinen gehängt, die sie quer durch ihre Wohnung spannen. Sich selbst schmücken die ansonsten doch eher als zurückhaltend bekannten Briten mit Papphütchen, und bleibt ein Mädchen oder eine Frau zufällig einmal unter einem Mistelzweig stehen, darf sie ungefragt geküsst werden.

Am Abend des 24. Dezember, dem „Christmas Eve“, steht in britischen Familien stundenlanges Essen auf dem Programm. Vor allem Truthahn, Eierpunsch und der traditionelle flambierte Plumpudding dürfen dabei nicht fehlen. Ist auch das letzte Familienmitglied restlos satt, wird in vielen Häusern ausgelassen getanzt.

Kinder und Jugendliche kommen maskiert und machen mit kleinen Feuerwerkskörpern ordentlich Krach. Kurz vorm Schlafgehen hängen die Kleinen ihre Strümpfe am Kamin auf und stellen Milch und Kekse für ihren späten Gast – Father Christmas, der durch den Kamin einfliegt – bereit. Strenge Eltern bestehen darauf, dass jedes Kind, ob Mädchen oder Junge, seinen Weihnachtsstrumpf selbst strickt. Wer das nicht tut, ist ein armer Tropf und findet nur eine Rute statt eines Geschenkes im fremdgestrickten Socken vor.

Religiöse Familien besuchen nach der umfangreichen Feier noch den Weihnachtsgottesdienst, der meist um die Mitternachtsstunde gehalten wird.

Der Brauch, sich zu Weihnachten bei einem feudalen Festessen die Bäuche voll zu schlagen, rührt angeblich aus der Zeit des sagenumwobenen König Artus her. Er lud jedes Jahr zu Weihnachten zu einem großes Fest bei Hofe. Neben einem riesigen Festmahl unterhielten Spielleute und andere Künstler die Festgäste mit ihren Vorführungen.

Statt König Artus spricht heute Königin Elisabeth II. zu ihren Untertanen. Diese weihnachtliche Fernsehansprache ist für die meisten Briten ein Fixpunkt an ihrem Weihnachtshimmel. Für die Kinder ist natürlich die Bescherung viel wichtiger.

Father Christmas kommt durch den Kamin

Father Christmas fliegt in der Nacht zum „Christmas Day“, dem 25. Dezember, mit seinem Schlitten vom Himmel und landet auf dem Dach des Hauses. Er rutscht durch den (hoffentlich mittlerweile abgekühlten) Schornstein ins Wohnzimmer der braven Menschen.

Den Kindern wird erzählt, dass, würden sie durchs Schlüsselloch spähen, um Father Christmas bei seiner Ankunft durch den Kamin zu beobachten, sie mit äußerst unangenehmen Auswirkungen zu rechnen haben: Ihre Augen beginnen heftig zu tränen. Sobald sie damit aufhören und die Kinder wieder sehen können, sind dann alle Geschenke samt Strümpfen verschwunden.

Am Weihnachtsmorgen eilen die Kinder ungeduldig und voller Freude an den Kamin und finden ihre Geschenke vor. Präsente, die Father Christmas aus Platzmangel nicht in die Strümpfe stecken konnte, liegen unter dem bunt geschmückten Weihnachtsbaum. Noch in ihren Nachtgewändern dürfen die Kinder ihre Päckchen öffnen.